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Angiologische Basisdiagnostik: Untersuchung der Gefäße

Während sich die Kardiologie als medizinische Disziplin insbesondere mit Erkrankungen des Herzens und der herznahen Blutgefäße befasst, beschäftigt sich die Angiologie als „Lehre der Gefäße“ mit Erkrankungen des gesamten Gefäßsystems. Die häufigste Ursache für Gefäßschäden sowohl im Bereich des Herzens als auch in anderen Körperbereichen wie den Beinen ist die Arteriosklerose (auch: Atherosklerose oder „Arterienverkalkung“). Mit einer angiologischen Basisdiagnostik können wir in unserer Facharztpraxis in München Gefäßerkrankungen wie die „Schaufensterkrankheit“ erkennen. Diese Erkrankung entsteht meist aufgrund einer fortgeschrittenen Arteriosklerose.

Was führt zu einer Arteriosklerose („Arterienverkalkung“)?

Als Arteriosklerose (medizinisch korrekt: Atherosklerose) wird die krankhafte Ablagerung von Fetten wie Cholesterin in den Gefäßwänden bezeichnet. Durch diese Einlagerung kann sich der Gefäßdurchmesser mit der Zeit so stark verengen, dass im schlimmsten Fall ein kompletter Gefäßverschluss (Okklusion) droht. Sind davon die Herzkranzgefäße betroffen, kann ein Herzinfarkt die Folge sein, bei einer Verengung (Stenose) der hirnversorgenden Arterien droht ein Schlaganfall. Die „Schaufensterkrankheit“ wiederum ist eine chronische arterielle Verschlusskrankheit der Beinarterien. Betroffene können im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium aufgrund der Durchblutungsstörungen in den Beinen nur noch wenige Meter gehen, bevor sie wegen der Schmerzen eine Pause machen müssen.

Von der Arteriosklerose sind Männer zwar insgesamt etwas häufiger betroffen als Frauen. Jedoch kann jeder Mensch – egal, ob Frau oder Mann – aktiv etwas für seine Gefäßgesundheit tun, indem er die beeinflussbaren Risiken für eine „Arterienverkalkung“ minimiert.

Zu den Risikofaktoren, die zumindest teilweise beeinflusst werden können, gehören:

  • Erhöhte Blutfettwerte (v.a. LDL-Cholesterin)
  • Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
  • Bewegungsmangel und Übergewicht
  • Nikotinkonsum (Rauchen)
  • Stress im Alltag
  • Typ-2-Diabetes

 

Darüber hinaus spielen für die Entwicklung einer Atherosklerose aber auch nicht-beeinflussbare Faktoren wie das Geschlecht, das Alter und eine genetisch bedingte Veranlagung eine Rolle.

Wann sollte eine angiologische Basisdiagnostik durchgeführt werden?

Patienten mit einer Herzkreislauf-Erkrankung haben sehr häufig auch ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko und ein erhöhtes Risiko für die „Schaufensterkrankheit“. Denn die Ursache dieser Erkrankungen ist meistens eine fortgeschrittene Atherosklerose. Aber auch bei Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen, die eine Arteriosklerose fördern (v.a. Diabetes), kann eine angiologische Basisdiagnostik angezeigt sein, um Gefäßschäden frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

In unserer Praxis Kardio-MUC in München verfügen wir über die hochwertige medizintechnische Ausstattung und über die fachärztliche Kompetenz, die notwendig ist, um eine gezielte angiologische Basisdiagnostik durchzuführen.

Unsere angiologische Basisdiagnostik zur Erkennung von Gefäßstenosen (Verengungen), Gefäßokklusionen (Verschlüssen) und assoziierten Gefäßerkrankungen beinhaltet:

  • Eine eingehende Patientenbefragung (Anamnese)
  • Die körperliche Untersuchung mit Gehprobe und medizinischen Tests wie der Ratschow-Lagerungsprobe
  • Ultraschall-Verfahren (Sonografie und Duplexsonografie) zur Ermittlung der Blutflussgeschwindigkeit (z.B. in den Beinarterien oder den Halsschlagadern)
  • Weitere diagnostische Bildgebungsverfahren
  • Erfassung wichtiger Blutwerte (v.a. Cholesterin, Blutzucker, ADMA)

 

Sie haben Fragen zum detaillierten Ablauf der angiologischen Basisdiagnostik? In unserer Praxis Kardio-MUC in München geben wir Ihnen gerne dazu Auskunft.

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