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Mineralien & Herzgesundheit: diese Zusammenhänge sollten Sie kennen

Mineralienwerte im Körper spielen eine wichtige Rolle für die Herzgesundheit – insbesondere, wenn man bereits an einer Herzkrankheit leidet. Die KardioMUC Kardiologie aus München erklärt Ihnen im Folgenden, welche Zusammenhänge zwischen bestimmten Mängeln an Mineralien und dem Auftreten von Herzkrankheiten vorkommen können. Außerdem beantworten wir Ihnen folgende Fragen: Welche Mineralien wirken sich überhaupt auf die Herzgesundheit aus? Welche Werte sollte man im Auge behalten? Und wie kann ich meinen Mineralienhaushalt regulieren?

Mineralien, die sich vornehmlich auf die Herzgesundheit auswirken

Wichtige zu nennende Mineralien, die die Herzgesundheit beeinflussen, sind:

  • Magnesium
  • Kalium
  • Natrium

Sind Magnesium und Kalium mangelhaft im Körper vorhanden, kann dies das Membranpotenzial der Herzzellen verändern. So kommt es zur gesteigerten Erregbarkeit der genannten Zellen und dadurch zu vermehrten Herzrhythmusstörungen. Bestenfalls treten nur Extraschläge auf, die harmlos sind. Besonders bei bereits bestehenden Herzkrankheiten sollte man darauf achten, dass der Kalium- und Magnesiumwert nicht zu niedrig ist, da man schon allein durch die Krankheit ein höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen hat.

Wie erkenne ich einen Mangel und welche Werte sollte ich kennen?

Liegt eine Herzerkrankung vor, sollten Sie in folgenden Fällen Ihre Magnesium- und Kaliumwerte regelmäßig von einem Arzt kontrollieren lassen:

  • Einnahme von Medikamenten
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzschwäche
  • Zusätzliche Nierenerkrankung

Ein Kaliummangel zum Beispiel führt zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Muskelschwäche / Muskelkrämpfen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Bluthochdruck
  • Wasseransammlungen

Ein normaler Kaliumwert liegt zwischen 3,6 und 4,8 mmol/l. Bei Magnesium reicht der Wert von 0,7 bis 1,05 mmol/l. Im Falle einer Herzerkrankung sollten Ihre Werte im oberen Bereich der Skala liegen.

Wie kann ich meinen Mineralienhaushalt beeinflussen?

Manch einer fragt sich, ob es sinnvoll ist, Magnesium und Kalium einzunehmen, auch wenn kein Mangel vorliegt – sozusagen prophylaktisch. Viele Menschen tun dies auch und nehmen Mineralien in der Hoffnung ein, ihrem Herzen etwas Gutes zu tun. Diese Methode kann aber kontraproduktiv wirken. Deshalb gilt: Liegt ein Mangel vor, der durch einen Blutabnahme-Test bestätigt wurde, können Sie Kalium und Magnesium einnehmen.

Kalium & Magnesium:
Einen guten Kalium- und Magnesiumwert erreicht man mit der richtigen Ernährung. Essen Sie viel Obst, vor allem Bananen – und Gemüse wie Kartoffeln und Fenchel. Magnesium ist besonders reichhaltig in Hülsenfrüchten wie Bohnen Erbsen und Linsen enthalten. Getreideprodukte, Nüsse, Trockenfrüchte und Tees sind ebenfalls reichhaltig an Magnesium.

Natrium-Kalium-Verhältnis:
Ihr Natrium-Kalium-Verhältnis können Sie damit optimieren, dass Sie alle industriell verarbeiteten Lebensmittel aus Ihrer Ernährung entfernen, insbesondere solche mit hohem Salzanteil. Eine Ernährung mit frischen, idealerweise biologischen Lebensmitteln und die Verwendung von natürlichem Salz beim Kochen ist empfehlenswert.

Wenn durch die Ernährung der angestrebte Wert nicht erreicht werden kann, sollte man nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, sondern zu Medikamenten. Lassen Sie sich dazu am besten von einem Arzt beraten. Wir von KardioMUC in München sind gerne Ihr Ansprechpartner.

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