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Schlafapnoe-Screening zur Erkennung nächtlicher Atemstörungen

Mit dem Schlafapnoe-Screening können unsere Fachärzte untersuchen, ob es während des Schlafes zu gesundheitsgefährdenden Atemaussetzern (Apnoen) kommt. Solche wiederkehrenden Atemaussetzer können je nach Intensität, Dauer und Häufigkeit zur Ausbildung eines Schlafapnoe-Syndroms führen, das sich zunächst mit unspezifischen Symptomen wie Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen äußert. Zu den langfristigen Folgen eines Schlafapnoe-Syndroms können aber auch Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen gehören. Mit einem Schlafapnoe-Screening kann eine Schlafapnoe frühzeitig erkannt und behandelt werden, bevor die Gesundheit ernsthaft beeinträchtigt wird.

Wann sollte ich ein Schlafapnoe-Screening durchführen lassen?

Besonders tückisch an Schlafapnoen ist, dass sie die Betroffenen selbst oft lange Zeit nicht wahrnehmen. Zwar schüttet der Körper während der nächtlichen Atemaussetzer Stresshormone als Wecksignal aus, jedoch bekommt der Schlafende von diesem „Alarmzustand“ und dem dadurch angestoßenen Wiedereinsetzen der Atmung meistens nichts mit. Die direkten Folgen solcher wenig erholsamen Nächte werden daher häufig zunächst anderen Ursachen wie einer starken beruflichen Belastung zugeschrieben.

Zu diesen typischen, unspezifischen Symptomen eines Schlafapnoe-Syndroms gehören:

  • Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf
  • Abgeschlagenheit und schnelle Erschöpfung
  • Gereiztheit und depressive Verstimmung
  • Konzentrationsstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit

 

Zur korrekten Zuordnung dieser Symptome kann nicht zuletzt der Partner beitragen: Er oder sie kann schließlich am besten beurteilen, ob nachts im Nebenbett laut und unregelmäßig geschnarcht wird und ob die Atmung immer wieder aussetzt. Ist das tatsächlich der Fall, sollte sehr zeitnah ein Schlafapnoe-Screening durchgeführt werden.

Eine weitere wichtige „Zielgruppe“ für ein Schlafapnoe-Screening sind Patienten mit einer bestehenden Herz-Kreislauferkrankung. Denn Erkrankungen wie eine Herzinsuffizienz oder chronischer Bluthochdruck können auch von einem Schlafapnoe-Syndrom verursacht oder gefördert werden. Folglich kann die erfolgreiche Behandlung einer Schlafapnoe auch maßgeblich zur Verbesserung einer beeinträchtigten Herz-Kreislauf-Gesundheit beitragen.

Was wird bei einem Schlafapnoe-Screening gemacht?

Das Schlafapnoe-Screening ist ein ambulant durchgeführtes Schlafdiagnostik-Verfahren. Wenn Sie für ein Schlafapnoe-Screening in unsere Praxis kommen, führen wir mit Ihnen zunächst ein umfassendes Anamnese-Gespräch, in dem wir auch wichtige Fragen zu Ihrem Schlafverhalten stellen.

Für das eigentliche Schlafapnoe-Screening tragen Sie dann zu Hause für eine Nacht ein spezielles Screening-Gerät, das während Ihres Schlafs unter anderem die Atemströmung, die Atemgeräusche und die Atembewegung aufzeichnet. Aus allen erfassten Werten des Screenings und aus dem vorausgegangenen Anamnese-Gespräch können unsere Fachärzte ableiten, ob eine Schlafapnoe vorliegt, die behandelt werden muss. Manchmal kann zur Absicherung des Befundes auch noch ein stationärer Aufenthalt im Schlaflabor notwendig werden.

Bei Fragen zum Schlafapnoe-Screening in unserer kardiologischen Facharztpraxis Kardio-MUC in München geben wir Ihnen gerne ausführlichere Informationen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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